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Handel bringt wettbewerbsfähige Preise
Die Schweizer Strompreise sind im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig – nicht zuletzt wegen des intensiven Stromhandels.
Allfällige Preisanpassungen basieren auf einer Reihe von Ursachen, wie etwa den gestiegenen Kosten für die Systemdienstleistungen des Höchstspannungsnetzes. Die Systemdienstleistungen sind für den stabilen Netzbetrieb nötig und dienen der Versorgungssicherheit. Hierzu gehören Energiereserven, welche Schwankungen beim Stromverbrauch oder Ausfälle von Kraftwerken ausgleichen. Verantwortlich für steigende Strompreise sind ausserdem Kosten im Zusammenhang mit der Marktöffnung, Abgaben zur Förderung der erneuerbaren Energien sowie Steuern und Förderabgaben an das Gemeinwesen – aber auch insgesamt höhere internationale Strombeschaffungskosten. Hinzu kommen Kostenänderungen bei der Bewertung der Verteilnetze. Gerade viele kleinere Verteiler mussten aufgrund neuer Vorschriften im Zusammenhang mit der Marktliberalisierung die jährlichen Investitionen für den Unterhalt und die Erneuerung ihres Stromnetzes real bewerten, ausweisen und Rechenschaft über die Netzkosten ablegen.
Das Resultat ist auf der Stromrechnung zu sehen. So muss der Strompreis neu in Energiekosten, Kosten für die Netznutzung und Abgaben aufgeschlüsselt werden. In der Stromrechnung werden diese Posten seit 2009 einzeln aufgeführt. Für Konsumentinnen und Konsumenten bedeutet dies mehr Transparenz.