Der Zukunftsmix des EW Davos

Strommix der Stromversorger ist das Rezept für die Zukunft. Davos bezieht seinen Strom von der Elektrizitätswerk Davos AG (EWD). Schon früh lautete eines der Unternehmensziele der EWD AG, ihre Versorgung durch einen verbesserten Strommix abzusichern. Ein zweites Ziel ist der Klimaschutz: Mit einem vermehrten Einsatz von heimischen neuen erneuerbaren Energien will die EWD AG dazu beitragen. Seit 2008 bietet sie ihren Kunden ein optimiertes Sortiment an Ökostromprodukten an, die sich aus lokal produziertem Strom aus Wasserkraft und Fotovoltaik zusammensetzen.

Mit dem Windprojekt auf dem Flüelapass und dem Bau des Trinkwasserkraftwerks in Wiesen arbeitet die EWD AG weiter an Projekten zur Förderung erneuerbarer Energien. Zudem bietet sie verschiedene zukunftsweisende Dienstleistungen an, wie Gebäudethermografie, Energieverbrauchsmonitoring oder Contracting. Die EWD AG unterstützt die Energiestadt Davos in ihren Bemühungen, energieeffizienter zu werden: Mit seinen stets zukunftsgerichteten Angeboten hat das Elektritzitätswerk stark dazu beigetragen, dass Davos die erste Gemeinde des Kantons Graubünden war, die 2001 mit dem Label «Energiestadt» ausgezeichnet wurde.

Die EWD AG bezieht etwa 60% ihrer Energie aus den eigenen Wasserkraftwerken Frauenkirch und Glaris und der Beteiligung an den Albula-Landwasser Kraftwerken AG. Daneben wird Strom aus Biogas und Solarenergie ins Netz eingespeist. Ferner erhalten die Davoser rund 40% von der Elektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg (EGL) als Ergänzungsenergie.

Das EW Davos in Zahlen

Kunden 11 000
Grösste Leistungsnachfrage 30 Megawatt (31.12.2007)
Jahresstromverbrauch der Landschaft Davos 133,9 Millionen kWh
Strommix etwa 60% Wasserkraft aus Eigenproduktion, diverse neue erneuerbare Energien, rund 40% Ergänzungsenergie der EGL