Der Wirtschaftsstandort Schweiz hat die Fachleute und die Unternehmen, um im Weltmarkt der neuen erneuerbaren Energien eine bedeutende Rolle einzunehmen. Im Bild ein ABB Forschungslabor. Quelle: ABB

Erneuerbare und Industrie

Der Bundesrat vertritt die Ansicht, dass die Entwicklung der erneuerbaren Energien auch für den Wirtschaftsstandort Schweiz von Interesse ist. Die Schweiz hat die Fachleute und die Unternehmen, um im Weltmarkt der neuen erneuerbaren Energien eine bedeutende Rolle einzunehmen.

Der Schweizer Grosskonzern ABB etwa gehört zu den weltweit grössten Vorlieferanten für Windenergieanlagen. Die S3-Industries-Gruppe hat 2009 die globale Marktführerschaft als Lieferant für Produktionsanlagen zur Solarmodulherstellung erreicht. Daneben existieren eine Reihe spezialisierter KMUs, die etwa Steckverbindungen für Solarzellen, hochpräzise Drahtsägen für Siliziumkristalle, Wechselrichter, Kollektoren und weitere Bestandteile für neue Technologien liefern. Schätzungen gehen von 10 000 bis 15 000 Arbeitsplätzen aus, die direkt oder indirekt mit der Nutzung der erneuerbaren Energien in Verbindung gebracht werden können.

Mit seinem konjunkturellen Anschubprogramm zielt der Bundesrat auch auf eine verstärkte Förderung der Technologien für erneuerbare Energien und der Energieeffizienz. Eine Stossrichtung, die vonseiten der Energieversorger unterstützt wird und die durch die eidgenössische Energieforschungskommission (CORE) schon seit Jahrzehnten verfolgt wird.